10. April: „Wo bin ich wohl?“

Eine berechtigte Frage. Denn Windräder – und dazu noch eine Ziegenherde – gibt’s auf Sylt nicht. Aaalso: Ich bin mal wieder mit meinem alten Riese & Müller – Schlachtross unterwegs…:

… mit dem ich innerhalb der letzten neun Jahre – kilometermäßig – einmal (fast) die ganze Welt umradelt habe, und heute – immer noch mit dem ersten Akku(!) – locker 62 Kilometer fahre, und bei Ankunft noch 50 Restkilometer aufm Tacho habe. Okay, bei Gegenwind wär’s enger geworden, aber immerhin… das ist schon ziemlich überzeugend.

Ich mach‘s wie immer: Start in Klanxbüll, Zwischenstopp zum obligaten 2. Frühstück in Süderlügum…:

… dann durch die dortigen Binnendünen…:

… wo gerade einer der raren Schleswig-Holsteinischen Hirte seine Ziegenherde weiden lässt…:

… wobei im Weiteren nicht immer alles so läuft wie man es geplant hat…:

… erreiche ich schließlich dennoch zur anvisierten Zeit das schöne Flensburg…:

… wo ich mich, auch der allgemeinen Gelassenheit wegen, immer irgendwie wie in Skandinavien fühle..:

Und natürlich wird auch wie immer – bei allerliebsten Freunden und Bloglesern der ersten Stunde – gemeinsam gekocht. Und zwar vorweg eine Burrata mit selbstmarinierten und angebratenen Weintrauben mit Fenchelsamen…:

… gefolgt von einer genuesischen Hähnchen-Gemüsepfanne:

Zum Nachtisch (ohne Foto) reicht die Hausherrin Eis der Kieler Firma PACKEIS – meine Schoko-Variante ist definitiv das beste „Eis am Stiel“, das ich je gegessen habe.

Der Abend endet um 23:30 Uhr. Mit anderen Worten: Es gab viel zu beschnacken – und es fühlt sich alles an wie Urlaub.

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