15. Februar: Lister Eiszeit

Boah, watt kalt! (Frier-Emoji) Ein auffrischender Südostwind kündigt das nächste Schneetief an – aber angeblich soll gegen 9 Uhr nochmal kurz die Sonne rauskommen… Pustekuchen:

Der Himmel zieht sich definitiv zu, und die Treibeisfelder am Lister Hafen knirschen an der Mole vorbei. Also gucke ich erstmal, ob der gestrige Valentinstag was gebracht hat…:

Offenbar ja. (Zwinker-Emoji)

Wenn ich etwas gelernt habe in meinem Fotografen-Leben, dann ist das: Keinen Frust zu schieben, wenn es nicht so läuft wie geplant, sondern die überraschende Herausforderung mit umso mehr Elan anzunehmen und das Beste draus zu machen.

Also besuche ich ein anderes Lebewesen, das es absolut noch schwerer hat als ich:

Den allerärmsten Baum der Insel nämlich – ein OLIVEN(!)baum, der vor Jahren im Rahmen einer Sammelbestellung hier auf Sylt strandete, und nun – fernab seiner Artgenossen in Westerland – im nördlichsten Zipfel der kalten Republik zu überleben versucht. (Kummer-Emoji).

Nach diesem traurigen Aderlass lasse ich mich vom eisigen Wind über den Mövenberg treiben…:

… und staune über das gestrandete Packeis im Königshafen:

So ein bisschen lugt die Sonne tatsächlich nochmal zwischen den dichterwerdenden Wolken hindurch, und mir gelingt ein tolles Panoramabild für den MEERLANDSCHAFT-Kalender. Ein Druck von einem Meter Breite erfordert 100%ig exaktes und verwackelungsfreies Arbeiten – ein kleines Kunststück bei sechs Windstärken:

Danach tingel‘ ich noch am Rande der Dünen entlang…:

… und beschließe meinen Einsatz mit einem perfekten winterlichen Dünen-Panorama:

*Hach* – was für ein toller Einsatz heute!

Kommentare (2)

  1. Das Titelbild ist ja die reinste Schlagsahne!!

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