4. März: Die Nacht war schwarz, der Mond schien helle…

… und wurde leider erst in der  späten Dämmerung fotografierbar…:

… dafür empfängt mich im Anschluss eine wahre Zauberstimmung, weil, bei Fast-Windstille – ungewöhnlich mächtige Brecher an den Strand schlagen:

Das Meer wogt wie Öl, und die unter Getöse zusammenstürzenden Wellen hüllen den ganzen Strand in Aerosoldunst – wie an der portugiesischen oder französischen Atlantikküste:

Eine ganze Serie fotografiere ich von einer der letzten Flunderbuhnen vor Westerland, die im Laufe einer Stunde von der auflaufenden Flut eingenommen wird. Dieses Bild im Großformat ist ein einziger Genuss. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es mit in den 2028er MEERLANDSCHAFT-Kalender kommt:

Das Strandpublikum, 100%ig Handy-affin, aber unsicher bei der Suche nach fotogenen Motiven (außer sich selbst), gesellt sich gerne zu Fotografen mit Stativ, die länger an einer Stelle verharren, um dann in die gleiche Richtung zu fotografieren. Was dabei herauskommt, habe ich in unzähligen Fotoworkshops zu vermitteln versucht – und lasse das jetzt mal so steh‘n:

Besondere Kreativität vermittelt die Hock-Stellung, entpuppt sich jedoch in flacher Landschaft als kontraproduktiv, weil im Foto auch noch der letzte Rest an Tiefenwirkung verloren geht:

Derweil geht die Schönwetterlage weiter, und wir dürfen gespannt sein, was uns die nächsten Tage noch so erwartet, hoho.

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