3. Januar: Ein Wintermorgen an der Elbe

Heute früh um 4:30 Uhr steht die Entscheidung an: Auf Sylt bleiben, oooder nach Hamburg fahren. Dort hat es deutlich mehr geschneit – und die Chancen auf etwas Sonne stehen höher.

Die DB ist so freundlich, mich pünktlich um 8:21 Uhr in Altona abzusetzen. Somit ist noch Zeit für ein flinkes Frühstück, und dann geht’s auch gleich hinunter an die Elbe:

Offenbar hat sich an diesem herrlichen Wintermorgen halb Hamburg entschieden, einen Spaziergang am heimischen Flussufer zu unternehmen, aber das stört meine Arbeit nur unwesentlich. Zum Piepen, diese gefrorenen Quallen-Lampen…:

… und da ich echt konzentriert bei der Sache bin, gelingt mir trotz des Auftriebs dieses supersensible Bild:

Da kann ich mir doch gleich schon mal auf die Schulter klopfen: „Gut gemacht, Hans!“

Ich bekomme richtig Lust, nochmal einen Hamburg-Kalender zu fotografieren…. vor Jahren hatte ich die Bilder für einen Ein-Meter-Panorama-Kalender fabriziert, was ich als perfekte Abwechslung zu Dünen, Schlick und Meer empfand. Vielleicht sollte ich daran anknüpfen?

Mal schauen:

Je weiter ich elbabwärts Richtung Teufelsbrück laufe, desto spannender präsentieren sich die Überflutungsgebiete der Elbe. Besonders die Bäume in den sandigen Bereichen, die mehr liegen als stehen, wirken – vom Schnee bepudert – noch alienhafter als in der wärmeren Jahreszeit:

Dann reißt der zwischenzeitlich aufgezogene Nebel partiell auf, was die spookige Atmosphäre noch unterstützt:

Einfach nur herrlich:

In Teufelsbrück angekommen…:

… pilger‘ ich weiter durch den Jenischpark östlich der Flottbek, der sich – im Licht der tiefstehenden Sonne – als wahres Winterwonderland präsentiert:

Ein schöner Spaziergang geht zuende, und der nächste Bus bringt mich zurück nach Ottensen, wo mich bereits ein kräftiger Kaffee und ein knuspriges Franzbrötchen erwarten:

 

Kommentare (2)

  1. Karin Titz

    „Zauberhaftes Hamburg“… das waren ja wieder die richtigen Momente die Du da festgehalten hast lieber Hans! Der Schnee bringt eine ganz andere Wahrnehmung zustande und hebt Wesentliches hervor. Beim Foto vom roten Leuchtturm zum Beispiel(!) der Alienbaum könnte „Medusa“ heißen und die drei vorletzten Bilder sind ja wundervolle Kulissen zu magischen oder russischen Filmen. Mein Herz schlägt für Dein Hamburg-Kalender Projekt! Ein frohes neues Gestsltungsjahr⭐️Liebe Grüße aus dem heute ebenfalls weißen Köln…Karin

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