Zugegeben – mit dem alpinen Indian Summer kann Sylt nicht mithalten. Zumal der kürzliche Sturm viel Laub von den Bäumen geholt hat. Aber der heutige, abermals sonnige Freitag, verlockt doch zu einem Spaziergang durch Keitum:

Erwähnenswert ist, dass der Wetterbericht für den gesamten Tag einen bedeckten Himmel – Hochnebel – prognostiziert hatte, die Sonne jedoch vom Auf- bis zum Untergang glatte neun Stunden schien. Immerhin besser als umgekehrt:

Ganztags weht nur ein zarter Windhauch über die Insel – mehr als herrlich:

Dem aufmerksamen Spaziergänger entgehen dabei nicht gewisse Halloweenisierungstendenzen in manchen Vorgärten…:

… die an bestimmten Orten auch kaum zu übersehen sind:

Zum Sonnenuntergang zieht es mich dann doch wieder an die Westküste. Und auch wenn kein Bildnis von Fotografiegeschichtlichem Wert dabei herauskommt, so mögt Ihr zumindest die wunderbare Stimmung erahnen, die diesen Tag beendet:

Immer wieder erreichen mich auch Leseranfragen zur Fototechnik. Das gestrige Motiv von mir „at work“ ließ die Frage aufkommen, was das denn für ein Objektiv sei, mit dem ich da fotografiere. Dieses:

Es ist mein gaaanz großer Liebling, mit „Tilt/Shift“ – Funktion, wie an meiner früheren analogen ARCA SWISS – Fachkamera. Das heisst: Ich kann die Schärfeebene bewusst verlagern. Besonders interessant: Eine Watt- oder Strandlandschaft von vorne bis hinten mit maximaler Schärfe abzubilden. Oder die Bäume in der Keitumer C. P. Hansen-Allee ohne stürzende Linien abzubilden (Siehe Foto weiter oben). Und die Qualität der Bilder ist geradezu atemberaubend, vier Motive des Blogs sind heute mit diesem Objektiv entstanden.