Blick über den PALPUOGNASEE auf den 3339m hohen PIZ ELA. Und ja, dieser heutige Blogtitel ist spöttisch angelehnt an den Romantitel der Plappertasche Caroline Wahl, dessen Handlung u.a. im nahen ST. MORITZ spielt:
Bei mir steht heute die erste Wanderung an. Und das Wetter spielt mit – wie ich dem morgendlichen Blick aus meinem Zimmer entnehme:

Mein Plan ist, von FILISUR (ca. 1100m, unten Mitte) per Zug hinauf nach BERGÜN (ca.1400m) zu fahren, dann – zu Fuss – weiter hinauf über PREDA zum PALPUOGNASEE (1918m, ganz oben). Der PIZ ELA findet sich oben rechts in der Abbildung:

Bergün entpuppt sich bei der Annäherung…:

… und beim Durchmarsch des kleinen Ortsmittelpunkts…:

… als gaaanz entzückend – wie viele der kleinen Graubündner Orte.
Auf den weiteren Kilometern halten ich mich stets dicht am Verlauf der ALBULA, die immerhin als bedeutendster Nebenfluss des Hinterrheins firmiert…:

… aber zur Zeit – wegen der seit den Sommermonaten grassierenden Trockenheit – nur wenig Wasser führt.
Bald aber wird das Gelände schroffer. Mehrmals quere ich die Brücken der ALBULA-LINIE…:

…und dann erwische ich auch endlich einen der Züge, die sich schon aus der Ferne durch das Bremsen-Gequietsche verraten…:

Dieses schroffe und direkte Nebeneinander von Ur-Natur…:

… und den Versuchen des Menschen, diese Landschaft zu möblieren – was, hihi, nicht immer so ohne Weiteres gelingt…:

… ist alleine schon diese Wanderung wert.
Die Ankunft am PALPUOGNASEE aber schlägt alles. Er gilt als einer der Vorzeige-Seen der Schweiz – total zu recht. Der Zauber, gerade jetzt, wo die Lärchen Indian Summer spielen, ist wirklich überwältigend:

Natürlich haben das auch schon andere gecheckt…:

… aber ich finde bei der Umrundung des Sees noch schöne Stellen…:

… ohne Massenrummel:


Nach dieser Farb-Orgie tingel‘ ich zurück nach PREDA…:

… und entschliesse mich am dortigen Bahnhof kurzerhand, noch mal eben auf einen Cappuccino nach ST. MORITZ zu fahren. Ist ja, durch den ALBULA TUNNEL, nur 25 Minuten Zugfahrt entfernt.
Diesen Blogbeitrag schreibe ich im „Wohnzimmer“ meines kleinen Hotels GRISCHUNA, das bis vor wenigen Jahren noch einen anderen Namen trug…:

… und dringend mit einer Auszeichnung für die herausragenden RÖSTI bedacht werden sollte:
