21. Mai: Wooo ist die böööse Möööwe?

Es ist immer noch recht kühl. Die Temperatur erreicht am Vormittag gerade einmal 11-12 Grad, gefühlt sind das wegen des fiesen Windes allerdings eher die Hälfte. Während also die Spaziergänger in Winterklamottage herumlaufen, sitzen andere halb nackend in ihren Körben…:

… und vor der Strandkorbvermietung warten die Sonnenhungrigen bereits vor 11 Uhr auf den Strand-Chef, der noch auf sich warten lässt:

Die ersten haben bereits einen Korb für € 14,- (Vorsaison-Preis) ergattert…:

… und innerhalb von Minuten füllen sich die Ränge: Sylter Strandkorbwetter vom Feinsten:

Und da freuen sich natürlich die Möwen… klar wird jede unbeobachtete Delikatesse  schnell per Luftpost wegtransportiert.

Ich schlender‘ dann noch mal offenen Auges über die Strandpromenade, die sich zwischen Strandstraße und Brandenburger Strand eher wie ein Rummelplatz präsentiert.

Wieder einmal findet eine Surfveranstaltung statt, die allerdings heute – trotz des guten Windes – bislang nicht in die Puschen kommt:

Aber es gibt ja jede Menge anderer Möglichkeiten, sich zu vergnügen. Diese beiden Sportsfreunde haben sich für ein Gläschen Rotwein entschieden… und harren der Dinge, die da – theoretisch – noch kommen könnten:

Alles ist vollgerammelt mit blitzeblanken, super hochpreisigen Campingautos. Die deutsche Automobilbranche stellt sich aus. VW präsentiert auch sein ältestes Modell, das – insbesondere unter den älteren Passanten – am meisten Beachtung erfährt. Mit der fast sichtbaren Frage im Kopf, wer denn nun der/die ältere ist, Betrachter oder Ausstellungs-Objekt:


Bin ja mal gespannt, ob Mercedes im kommenden Jahr schon seine neuesten Panzer-Prototypen präsentiert. Am Strand könnten die Teile auf angebotenen Rundfahrten ihre amphibischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. DAS wär’s doch! Kleiner Scherz jetzt…

Während an fast allen Verkaufsstellen tote Hose herrscht, erfreut sich der Melitta- Kaffee-Bus großer Beliebtheit. Zwei nette Mädels haben mit dem Ausschank alle Hände voll zu tun, und ringsherum sitzen zufriedene Rentner in den Hängestühlen, die ihren Pappbecher-Kaffee schlürfen. Kein Wunder, liegen die Preise doch um locker 50% unter denen der Konkurrenz:

Gewusst wie, harhar.

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