27. Januar: Un jour de pluie à Montmartre

Nach dem 18-stündigen Einsatz am gestrigen Tag gehe ich mit redlich erarbeiteter Müdigkeit ins Bett. Herrlich ruhig ist’s in meinem Zimmer zum Innenhof, beste Bedingungen für einen traumlos tiefen Schlaf… und geraaade bin ich in der Frühe erwacht, als um kurz vor 6 Uhr mit gewaltigem Geschepper’ die Mülleimer über das Kopfsteinpflaster zur Straße gerollt werden.

Kurz darauf beginnt der Regen. Zunächst zaghaft, dann mit zunehmender Konstanz, und gegen 7 Uhr pladdert es so richtig los… Genauso war es von ˋMeteofrance Paris‘ angekündigt, und deshalb weiß ich auch, dass dieser Regen heute bis mindestens 14 oder sogar 15 Uhr anhalten wird.

Ein kleiner Spaziergang über die RUE DES ABBESSES und die RUE LEPIC zeigt mir, wie mit dieser Malaise professionell umgegangen wird. Ganz einfach: Man/frau schnackt nicht lange rum, sondern marschiert schnurstracks ins nächstgelegene Café:

Wir sind hier ja nicht in Duhnen! In diesen beiden paradiesischen Straßen gibt’s mit Sicherheit mehr als 50 Pâtisserien und Boulangerien…:

…desweiteren natürlich auch Café‘s, Bistro‘s, ja selbst Brasserien, die ihre klamme frühmorgendliche Klientel so gar nicht gerne im Regen stehen lassen wollen…:

… und so lande auch ich in einem dieser heimeligen französischen Heiligtümer, die den feuchten Morgen und ohnehin auch den kaum mehr zumutbaren Grusel dieser Welt ganz einfach nicht mit zu sich hineinlassen…:

Später mehr…

 

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