30. August: Grüße aus Kampen…

Ein so ganz ungezwungener Spaziergang durch Kampen führt zu stets neuen Einblicken in die Brokkoli-Gartenkultur, die weiter um sich greift:

Am dortigen Wattufer scheint die Welt auch weiterhin nicht aus den Fugen geraten zu sein…:

… so dass sich einer unbeschwerten Wanderung am Wattufer entlang nach Munkmarsch nichts in den Weg stellt:

Allerdings graut sich der Himmel schnell wieder ein – entgegen jeglicher Vorhersage…:

… so dass es sich nach Ankunft in Munkmarsch bei leichtem Nieselregen anbietet…:

… im dortigen Seglerhafen-Restaurant zum Mittagstisch einzukehren, um im Anschluss mit dem nächsten Bus nach Hause zu fahren.

Und wo war ich nun gestern?

Am Bahnhof der gesuchten Kleinstadt angekommen…:

… sehe ich vom Ort zunächst recht wenig, denn ich laufe etwa zehn Minuten durch einen Laubwald, überquere dann den Fluß, der im Ortsnamen immer mitgenannt werden muß – um Verwechslungen zu vermeiden, gibt es doch einen Ort im Schwäbischen, der den gleichen Namen führt:

Schon von hier aus sichtbar, begrüßt mich das sieben Meter hohe „Stadttor“, ein Kunstwerk von Werner Ratering, aufgestellt 1995 zur 800 Jahr-Feier des Ortes. Dieses durchwandere ich auch, was mir als Fußgänger aufgrund eines angelegten Weges durch das umgebende Grün gut möglich gemacht wird:

Am zentralen Platz, dem ‚Pferdemarkt‘ (s.o.), lese ich hinter dem Tresen dieses Zitat Alfred Einsteins…:

… und bummel‘ nach einer kleinen Stärkung durch die Altstadt von ROTENBURG (WÜMME)…:

… wohin ich schon immer einmal fahren wollte. Warum? Im Jahr 2015 kommt der Syrer Samer Tannous mit seiner Familie nach Deutschland und berichtet in einer SPIEGEL-Kolumne „Kommt ein Syrer nach Rotenburg (Wümme)“ über seine Erlebnisse mit der dortigen Einwohnerschaft. Diese Kolumne wird, nicht zuletzt wegen ihres hintergründigen Humors,  derart erfolgreich, dass daraus mehrere Bücher entstehen. Prädikat: Unbedingt lesenswert:

Tipp: Nach dem Lesen dann mal hinfahren und über dieses kleine sympathische Wunder staunen… nächstes Mal wohl mit einer Übernachtung und Fahrrad, um die idyllischen „Wümme-Niederungen“ ausgiebig zu erkunden.

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