Genau DAS hatte ich doch geahnt. Und dachte, ich mach‘ meine erste „im Dunkeln losfahr‘ – Expedition“ dieses Frühherbstes.
Etwas später stehe ich vorm Lee-Hang der „Kleinen Wanderdüne“ im Listland…:

… und kann mich doch sehr begeistern über deren steilen Lee-Hang, der in der unteren Hälfte noch vom Regen der letzten Tage gezeichnet ist, im oberen Teil jedoch viel „Neusand“ = Flugsand zeigt, nach diesen windreichen Tagen – der nun girlandenmäßig herunterrieselt:

Also wenn ich Strandhafer wäre, würde ich mich auch lieber im unteren Teil ansiedeln. Dieser zieht mich heute besonders in den Bann. So sieht übrigens eine glückliche Strandhafer-Kinderstube aus – nicht angepflanzt, sondern selbst vermehrt. Und alle haben brav gezeichnet:

Und hier, auf dieser windigen Fläche, haben sich die Strandhafer-Expats niedergelassen – ein hartes Los, aber sie gedeihen prächtig:

Und auch diese hier haben – bis auf zwei etwas kümmerliche Mitpflanzen, denen das Chlorophyll abhanden gekommen ist – die trockene Sommerzeit gut überstanden:

„Tschüß Dünen, war mal wieder ein Vergnügen, kurz vorbeizuschauen“:
