Heute morgen geht’s gleich mit einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix bei weiterhin strammem Nordwestwind weiter. Letzterem kann bekanntlich mit entsprechender Kleidung erfolgreich Paroli gegeben werden:

Damit mir kein Blogleser ertrinkt, noch ein letztes Mal: Wo darf auf nachfolgendem Bild ausschließlich gebadet werden? Richtig: Die gelbe Fahne sagt, nur(!) zwischen den beiden rot-gelben Flaggen am Flutsaum vor dem Rettungsschwimmerstand. Und die gelb-rote Flagge über dem Stand bedeutet, dass die Rettungsschwimmer auch anwesend sind:

Capito?
Seit Tagen beobachte ich das Geschehen am Westerländer Zentralstrand, insbesondere die wichtige – und erfolgreiche – Funktion der Strandkörbe als Windschutz. Ich stelle mir gerne vor, was Außerirdische davon halten würden, wenn sie per Raumkapsel genau hier landen würden…:

Schon werden nämlich die nächsten Körbe herangefahren, und streng nach Nummern an den entsprechenden Stellen neben ihren Artgenossen abgeladen. Jaaaah, die Hochsaison steht vor der Tür, und eine sommerliche Schönwetterlage bahnt sich an. Da heisst es, schnell zu reagieren:

Um 18 Uhr besuche ich eine Veranstaltung im Felix Jud Cottage in Keitum. Inhaber Robert Eberhardt (Bildmittig) interviewt keine Geringere als Susanne Matthiessen, die nach ihrem Bestseller ‚Ozelot und Friesennerz‘ (der Knaller, den jeder Sylt-Freund gelesen haben muß!) nahezu im Jahresrhythmus weitere Romane veröffentlicht hat. Und Susanne ist eine außerordentlich dankbare Interview-Partnerin, die blitzgescheit und witzig retourniert, so daß sich das Publikum von der ersten Minute an bestens unterhalten und gefordert fühlt:

Dumm nur, daß sie schnell merkt, daß ich im Raume bin. Wir beide schätzen unsere Arbeit gegenseitig sehr und überschütten uns gerne mit Lobeshymnen. Aber wenn sie dann unter dem Johlen aller Anwesenden erklärt, wie gut ich aussähe…:

… dann mache ich doch lieber die Fliege.
Kuckstu, Susanne. Weg isser:

Draußen im Vorgarten habe ich mir erstmal einen herrlich gekühlten Grauburgunder hinter die Binde gegossen, dann ging’s wieder. Noch ein Gläschen mehr, und ich wäre wieder reingegangen… vielleicht beim nächsten Mal.