3. August: Ostwind – für einen Tag

Nach der Flaute am gestrigen Abend dreht der Wind über Nacht auf Ost. Ein breiter Ebbestrand erwartet mich am Vormittag…:

… allerdings bei einer etwas wattigen Bewölkung und „unklareren“ Sichtbedingungen als am gestrigen Tag:

Seit Mooonaten nervt mich das „Skelett“ eines ehemaligen Strand-Mülleimers (links neben den beiden Jungs) an einer historischen Steinbuhne am Westerländer Südstrand. Ich hatte bereits mal versucht, das Teil aus dem Sand zu zerren – vergeblich:

Ich laufe bis in Höhe ‚Oase“, dort drehe ich um. Als ich die Buhne etwa eine Stunde später wieder erreiche, sehe ich schon aus der Ferne eine Person, die sich an dem Skelett zu schaffen macht. Es ist niemand geringeres als… LENA, die „Strandaufräumerin“, von der ich Euch jüngst erzählte. Großes Halloooh, wie immer:

Sie erzählt, dass der Mülleimer nach einer Sturmflut im vergangenen Herbst vom Strand „verschwunden“ war, und dass sie ebenfalls immer mal wieder versucht hat, ihn zu bergen… heute hat’s funktioniert! Sie sieht ihren Beruf, den sie sich mit ihrem Kollegen Jürgen teilt, übrigens als Traum-Job. Stets bestens drauf, mittlerweile braungebrannt, immer für einen lustigen Schnack zu haben… wir haben immer viel Spaß zusammen, wie man sieht.

Ich erreiche den Westerländer Zentralstrand, da sehe ich auch Jürgen (oben am Flutsaum), den ich seit Grundschulzeiten kenne. Auch er ist absoluter Strandfan, der trotz seiner 70 Jahre nicht davon lassen kann, „seinen“ Strand sauber zu halten:

Schliesslich treffe ich auf der Promenade noch eine gestandene Blogleserin, die mich seit Mooonaten zu einem Cappuccino einladen möchte. Leider bin ich stets so in meine Fotografiererei vertieft, dass daraus bislang nichts wurde – auch heute nicht: Ich bin nämlich zuhause fürs Mittagessen zuständig… und mal wieder etwas spät dran. (Bedauer-Emoji)

 

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