22. Oktober: Entrückte Stimmung – am Saoseosee

Der bereits angekündigte ‚Wintereinbruch‘ hat sich über Nacht in Filisur mit langanhaltendem Regen bis zum frühen Morgen bemerkbar gemacht. In höheren Lagen ab knapp 1.800 Metern dagegen – also im gesamten Oberengadin – ging dieser Niederschlag als Schnee runter. Man kann nur staunen, mit welcher Dramatik sich die ganze Gebirgslandschaft innerhalb weniger Stunden verändert hat. Schaut Euch das am besten mal selber an:

Pünktlich um 9 Uhr holen mich Regula und Masch vor meinem Hotel in Filisur ab. Vorbei am größten Gletscher Graubündens, dem MORTERATSCHGLETSCHER…:

… und entlang oberhalb des ebenfalls verschneiten PALPUOGNASEES…:

… erreichen wir die ALBULA-PASSSTRASSE…:

… und ich wähne mich ehrlich gesagt eher im winterlichen Alaska als in Europa. Auch die deutlichen Minusgrade tragen nicht unwesentlich dazu bei:

Bei einem unserer Stopps stellen wir fest, dass wir einen ziemlich ähnlichen Schuhgeschmack haben, hihi. Nein, es kam anders: Die beiden Kenner alpiner Gegebenheiten haben mir dringend zu diesen ‚SALOMON GTX‘-Trailschuhen geraten. Auf rutschigem, gerölligem Untergrund fühlt man sich wie Spiderman – so großartig ist deren ‚Grip‘:

In SFAZÙ, dem Ausgangspunkt für den Besuch des SAOSEOSEES, angekommen, laden wir die MTB‘s aus und schnurren gute 300 Höhenmeter aufwärts. Meine langen Unterhosen – im Foto geschickt versteckt – können heute morgen mal zeigen, was in ihnen steckt. Was jetzt etwas schlüpfrig klingt, aber so nicht gemeint ist, hoho:


Kleine Turtel-Zwischenstopps müssen natürlich sein – ist ja klar, hihi:

Die letzten 500 Meter geht’s dann zu Fuss hinab zum SAOSEOSEE – durch eine tiefverschneite und nahezu mystisch anmutende Landschaft:

Dann beschließen wir, auch dem weit entlegeneren VIOLASEE noch einen Freundschaftsbesuch abzustatten. Die Grenze zu Italien ist hier gaaanz nah…:

… bevor es zurück geht in die Zivilisation.

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