… zeigt sich in seiner ganzen Pracht. Und zusammengestellte ‚Einheiten‘ von Strandkörben, fertig für den Abtransport, das sind begehrte Kalender-Motive für das ‚Ende der Saison‘ – Feeling in diesem nun angefangenen Monat:

Um meine Bilder muss ich heute länger kämpfen. Die Wolken zeigen sich zunächst dicht gepackt und in einer Symphonie aus Grautönen, die eher den Schwarzweiß-Fotografen begeistern dürften:

Aaaber im Laufe des Vormittags berappelt sich der Himmel endlich und präsentiert deutlichere Konturen…:

… die mir ein wunderschönes ‚erzählendes‘ Titelbild für den 2028er DIE INSEL SYLT -Kalender ermöglichen – siehe unseren heutigen Titel: Das Hissen der ‚Yellow Flag‘ am Herbststrand, im entscheidenden Moment fotografiert. Im Original ist der prüfende Blick des Rettungsschwimmers hoch zur Fahne verewigt.
Solche Motive sind wahre Glücksmomente, die vom Fotografen erhofft und vorhergesehen werden müssen – ausschließlich bei atmosphärischen Idealbedingungen. Solche Fotos kommen ‚echt rüber‘, weil sie echt sind – und nicht gestellt. Und genau dieses: Die Idee, das Vorhersehen und die sich daraus ergebende, für den anonymen Betrachter spürbare Echtheit, ist das Markenzeichen meiner gelungensten Fotografien, die mich bekannt gemacht haben: Angefangen mit der „Sylter Welle“ im Jahre 1980, über mein berühmtestes Foto, die „Fünf Strandkörbe“ aus dem Jahr 1997 (Hans Jessel Foto Fünf Strandkörbe bei Google eingeben) bis hin zu den Bildergebnissen, die ich Euch in diesem Blog präsentiere. Und in denen ich dem Menschen eine erkennbar größere Beachtung schenke. Mein – haha – ‚Alterswerk‘, so darf das von mir aus gerne einmal genannt werden.