17. März: Gestern Abend – Abendstimmung über dem Watt vor Caminha

Hatte ich eigentlich erzählt, dass ich vor exakt 50 Jahren, im Sommer 1976, das erste, und bislang auch letzte Mal in Caminha gewesen bin?

Heute Nachmittag fahre ich abermals per Zug hier ein. Ich glaube, ich sollte kurz berichten, wie es dazu kam:

Als ich gestern Abend die Farb-Orgie über den Flusswatten fotografierte, entschied ich spontan, hier noch eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen. Da ich mein geplantes Pilgerprogramm, nämlich die Wanderung von Porto bis Valença, jedoch auf keinen Fall schmälern wollte, kam ich auf den geniaaalen Gedanken, heute die nächste Etappe mit kleinem Gepäck bis nach VILA NOVA DE CERVEIRA wie geplant zu pilgern, und von dort per Zug zurückzufahren.

Also startete ich bald nach 9 Uhr in Caminha…:

… folgte den gelben Pfeilen dann entlang der Flusswatten…:

… und querte schliesslich die alte Steinbrücke über den Nebenfluss COURA, der unmittelbar vor Caminha in den MINHO fließt – hier abgebildet als Fliesen-Tableau am Bahnhofsgebäude:

Im Weiteren lief ich vorbei an vielen in Blüte stehenden Vorgärten…:

… blickte immer wieder zurück auf die Mündung des Minhos, wo ich gestern vorbeikam…:

… versuchte, die Kunstwerke neben der „Ecopista do Minho“ zu begreifen, die parallel zum Caminho Português verläuft, aber viel dichter am Fluss… und erreichte gegen 12:30 Uhr den wirklich entzückenden Marktflecken VILA NOVA DE CERVEIRA…:

… in dem ich mich bis zur Abfahrt meines Zuges gerne ein wenig umgesehen habe:

Der Zug kommt pünktlich, und nur 11 Minuten später fahre ich in Caminha ein…. wo ich mich zum Sonnenuntergang (natürlich) wieder am Watt einfinde:

Heiliger Bimbam! Da gräbt sogar noch einer nach Wattwürmern…

 

 

 

 

 

 

 

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