18. Juli: Grüße von Cape Canaveral

Wer etwas auf sich hält, lässt sich in die Stratosphäre schiessen. Wir sind dabei. Morgen mehr!

There we are again: Ok, wir fangen nochmal von vorne an. Grüße von der Rømø-Sylt-Fähre! Wir starten zu einer Radtour über Rømø nach Løgumkloster. Da wir als Radfahrer noch vor den Pkw‘s auf der Fähre sind, erwischen wir auf der „Sylt-Express“ einen der begehrten Bordstrandkörbe am Heck des Schiffes, und es gibt erstmal ein gepflegtes Frühstück…

Für die Einreise nach Dänemark ist ein Corona-Schnelltest obligatorisch, den wir auch brav bereits am Samstag hatten  machen lassen… aber eine Kontrolle findet nicht statt. Egal…

Angekommen in Havneby, verlassen wir sofort den Touristenrummel und radeln quer durch die Heide-, Forst- und Dünengebiete in Richtung Norden. Hier gibt es noch richtige Dünensümpfe! Spontane Idee: Hierher nochmal kommen, dann als Tagesausflug:

Die Fahrt durch die Dünenforsten macht sich auch deshalb gut, weil der Nordwestwind nun am späteren Vormittag mächtig auffrischt. Wie schön, dass wir mit dem Erreichen des Auto-Dammes zum Festland bis zum Ende unserer heutigen Tour in Niebüll ganz wunderbaren Rückenwind haben:

Dumm nur, dass ein derart infernalischer Autoverkehr herrscht. Das Foto gibt ein völlig falschen Eindruck wider. Wir fahren – verbotenerweise – auf der linken Seite, weil der Gestank auf der anderen Seite nicht auszuhalten ist. Unsere Nerven und die bislang gute Laune haben 25 Minuten später, als wir eeendlich das Festland erreicht haben, mächtig gelitten. Wir sind froh, Richtung Skærbek  auf eine Nebenstrecke ausweichen zu können…

Im Land der Dääänen, wo bekanntlich „die Hyääänen gääähnen“ gibt es witzige Straßennamen. So folgen wir im Folgenden über diverse Kilometer dem…:

Bei Kilometer 60 unserer Tour erreichen wir Løgumkloster. Hier ist definitiv der Hot dog begraben, es fühlt sich an wie ein abgelegenes Dorf im Alentejo um die Mittagszeit. Nur die Temperatur passt nicht. Den „Kloster Grillen“, in der örtlichen Tankstelle untergebracht, lassen wir mal lieber links liegen und begeben uns direkt zur Kirche:

Hammer-Teil, was für eine stimmige Architektur, wie wunderbar restauriert!

Hier verbringen wir ein knappes Stündchen in wunderbarer Ruhe. In den angrenzenden Gebäuden findet eine Ausstellung verschiedener Künstler statt, und gerne hätten wir gewusst, was auf diesen Steinen (auf Deutsch) steht:

Mittlerweile ist bald Kaffee-Zeit, die wir – nun auch bei Sonnenschein- auf der Terrasse des „Apoteken-Cafés“ im 20 km entfernten Tondern verbringen. Bei KM 101 erreichen wir um 17 Uhr Niebüll, wo uns schon der Sylt Shuttle Plus zur Heimfahrt auf die Insel erwartet.

Hier nochmal die Gesamttour im Überblick:

1 = Løgumkloster

Eins steht fest: Von meinem Tages – Trip in die Dünen Rømøs gibts hier demnächst zu lesen:

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