19. April: Anreise?

Ein größerer landschaftlicher Thrill – Kontrast als „Containerhafen Hamburg“ und „Sylt im Corona- Shut down“ ist kaum vorstellbar. Dafür ist dieser umso wirkungsvoller.

Ich bin, nach zwei Polizeikontrollen in Klanxbüll und Westerland, wieder auf der Insel gelandet… und natürlich längst wieder unterwegs:

Ich wurde jetzt mehrfach gefragt, was sich „in diesen Zeiten“ eigentlich für mich ändert, in meinem Beruf also. Das kann ich ganz klar beantworten: Die Arbeit macht erheblich mehr Spaß! Insbesondere das Radfahren, denn ich bin meist mit Vollspeed unterwegs, und muss unter normalen Verkehrs-Bedingungen konstant um mein Leben fürchten. Insbesondere SUV-Fahrer scheinen nämlich in ihrem eigenen Universum zu leben, und in diesem sind Radfahrer nicht vorgesehen. In diesen Tagen sind diese modernen Panzerfahrer in der Minderzahl – und der Verkehr ist im Ganzen erheblich unaufdringlicher geworden. Wie herrlich der Duft des Meeres, ohne beigemischte Abgase. Wunderbar!

Am Rantum Becken – Deich sowieso, hier riechtˋs nach fettigem Fell:

Zudem liegt eine Ruhe über der Landschaft, die süchtig macht. In den Tinnumer und Archsumer Wiesen sind Schwärme von Nonnengänsen zu beobachten, die auftreten, als würden sie die Natur nun für sich rückerobern wollen:

… und das domestizierte Getier guckt erstaunt, wenn ein still daherradelnder Zweibeiner sich für seine Nahrungsaufnahme interessiert:

Der nahezu unablässige Sonnenschein hellt meine Stimmung weiter auf, auch wenn ich mir ein paar fotogene Wölkchen durchaus wünschen würde…:

Egal. Mein Geist ist empfangsbereit wie selten, und meine treuen Kunden dürfen sich auf eine bislang nie erreichte Fotoausbeute freuen.

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