22. September: Letzter kalendarischer Sommertag, auf der Fischunkelalm

Bootslandeplatz an der Fischunkelalm. Foto: Hans Jessel

Wo im wildesten Bajuwarien wird selbst die frischgezapfte Kuhmilch in Bierhumpen ausgeschenkt? Na? Natürlich auf der Fischunkelalm, einem der fernsten Vorposten dessen, was wir als mühsam erarbeitete europäische Zivilisation bezeichnen:

Und kann es gelingen, diese sich am entlegensten Ufer des Obersees befindliche Stätte kulinarischer Köstlichkeiten vor den Japanern zu erreichen? Es kann! Aber nur, wenn man früh genug aufsteht, den Königssee bereits im Morgennebel durchquert…:

… dann auf Schusters Rappen feuchte Wildnisse durchschlapft…:

… ohne weiteres Zaudern den kilometerlangen Gestaden des Obersees folgt…:

… am Wegesrand zelebrierte Südkoreanische Hochzeitsrituale gnadenlos links liegen lässt…:

… um eeendlich, in weiter Feeerne, eher eine Alpine Fata Morgana als eine Montane Milchbar zu entdecken – immerhin drei Minuten vor unseren japanischen Freunden. Puuuuuuuh!

Damit ist dieser Tag eigentlich gelaufen, und das schon um kurz nach 10 Uhr am Morgen. Auf der Rückfahrt nach Schönau schnell noch ein Kurzstopp in St. Batholomä zu Füßen des Watzmanns…:

… diesen magischen Ort, in dem junge Weihnachtsbäume aus alten Stämmen wachsen, ungelogen jetzt:

Man staunt doch immer wieder.

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