Gleich nach 10 Uhr besuchen wir in gefühlter Morgenfrische noch das Klopstock-Geburtshaus in Quedlinburg,…:

… bummeln im Anschluss noch ein wenig durch die überaus pittoresken Gassen…:

… entschließen uns bei den schnell ansteigenden Temperaturen dann jedoch unisono…:

… schon zwei Stunden eher gen Heimat aufzubrechen.
In der Mittagsglut erreichen wir….:

… wo wir dem berühmten Hundertwasser-Haus einen Besuch zum Lunch abstatten:

Jaaaaah, genau – in Magdeburg…
… bevor die DB einmal mehr einen Kollaps hinlegt. Diverse Zugausfälle und Verspätungen später zuckeln wir im Schneckentempo an Wanderdünen-artigen Kali-Abraumhalden vorbei Richtung Wittenberge…:

… und erreichen Hamburg-Altona um bald nach 21 Uhr. Glück gehabt, kann man/frau da nur sagen, denn kurz darauf bricht der komplette(!) Bahnverkehr Deutschlands für über zwei Stunden total zusammen, inklusive der S-Bahnen.
Wir stoßen derweil beim Portugiesen mit einem Gläschen Rotwein auf das Finale dieser Reise an…
Nachtrag anlässlich eines Kurzbesuchs an Klopstocks Grab neben der Altonaer Christianskirche am frühen Morgen des 24. Juni:

Hast du mal eine Zeile Klopstock gelesen? Ich gestehe, zur meiner Schande, habe es nicht! Kam immer was dazwichen… Lohnt es sich jetzt noch?
Unbedingt, liebe Karin! Ich las in der Ausstellung diverse Gedichte „quer“ und muss sagen, dass diese vor Originalität nur so strotzten. Allerdings in einem ausgesprochen gewöhnungsbedürftigen Versmaß, das die Bereitschaft voraussetzt, sich einem Gehirn-Hindernislauf auszusetzen. Gerne hätte ich ein paar Beispielzeilen in den Blog gestellt, allerdings entpuppten sich diese – aus dem Verband gerissen – dann nicht recht tauglich für dieses Vorhaben. (Bedauer‘-Emoji)