26. März: Wo – auf Sylt – bin/war ich!?

Ich schreibe, harhar, erst weiter, wenn ich hier die richtige Antwort vernehme…

12:04 Uhr: Zu schwer? Hier noch ein Foto aus der Ecke, weil Ihr es seid:

Um 12:45 Uhr erreicht mich die richtige Antwort – aus der Schweiz: „Das ist im Osten von Kampen.“ Bingo! Dann kann ich ja weitermachen…:

Die Kampener „Filzmatten“ heißen unter Fachleuten „Geotextilien“. Sie bleiben tatsächlich drei Jahre(!) liegen, bis auch die allerletzte Rosenwurzel abgestorben ist, und in der Hoffnung, dass sich im Anschluß dann die Heidevegetation durchsetzt, was auch nochmal Jahre dauert:

… und in der Hoffnung, dass nicht irgendwelche Spackos die Holzpflöcke rausrupfen, mit denen die Geotextilien fest über der Vegetation gehalten werden. Wenn danach ein Windchen weht, sieht das dann SO aus:

Aber wir wollen/sollen uns ja nicht aufregen. Deshalb laufe ich zur diesbezüglich eher unempfänglichen Ostseite Kampens hinüber, und staune über die zunehmende Anzahl von „Brokkoli-Bepflanzungen auf den Wällen….:

Das ist kein Brokkoli, sieht aber so aus – und deutet an, dass sich der Eigner des Anwesens am Puls der Zeit wähnt:

Nicht ganz zufällig pilger‘ ich auch an meinem Lieblingshäuschen vorbei – das mit der Waaahnsinns-Aussicht über die Blidselbucht bis nach List, hach:

Andere lassen ihre zukünftige Residenz gerade erst erstellen. Und bei der Gelegenheit entsteht hier der längste „Friesenwall“ Nordfrieslands – potsdonner, das sind einhundert Meter:

Unten am Wattufer bin ich wirklich überrascht über den hohen Wasserstand. Es ist noch kein Hochwasser, und der Wind hat sich deutlich beruhigt, aber das Meer steht direkt an der Marsch-Abbruchkante. Und die aktuellen Abbrüche erkennt man gut an den ins Leere verlaufenden Trampelpfaden:

Kommentare (4)

  1. Frank Jesse

    Keitum

  2. Peter Gehring

    Braderup am Watt

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