31. Juli: Aruba finito… Welcome New York!

13 (DREIZEHN!) Grad heute früh um 6:30 Uhr. Wie herrlich ist DAS denn!? Gerade streicheln erste Sonnenstrahlen den Strand, aber von Südwesten her rückt bereits die angekündigte Regenfront heran…:

Nach Abenden wie gestern hat Lena, die frühmorgens mit ihren Müllbeuteln den Strand nach den Hinterlassenschaften abendlicher Feierlichkeiten durchkämmt, doppelte Arbeit. Normalerweise treffe ich sie um diese Uhrzeit, aber offensichtlich ist sie heute bereits um 5 Uhr losgezogen – aus gutem Grunde:

Am Brandenburger Strand ist um diese Zeit noch ziemlich die Luft raus:

Um 9:30 Uhr fallen die ersten Tropfen, und um 10 Uhr hat sich bereits eine kunterbunte Menschenschlange vorm Einlass in die ‚Sylter Welle‘ versammelt:

Am Strand herrscht eine ganz wunderbar abgenudelte Stimmung. Zwei Rettungsschwimmer vom Zentralstrand dümpeln auf ihren Boards hinter den schlappen Wellen und träumen vom nahenden Nirvana…:

,,, und im Promenadencafé wartet die örtliche Silbermöwe auf den Frühstücksservice:

So gaaanz laaangsam kommen weitere Passanten hinzu…:

Mann (mit Hund) schnackt mit Frau (im Strandkorb) über die Härten des Daseins…:

… Mann schaut, welche Veranstaltung im Trockenen stattfindet…:

… und irgendwie erinnert mich an diesem Vormittag vieles an CONEY ISLAND, den Atlantikstrand New Yorks inklusive seines grotesken Promenadenrummels, dessen Abgewracktheit und Morbidität wohl als weltweiter Maßstab einer spezifischen Form von Suche nach ‚Urlaubsglück‘ gelten darf:

„Man muss es lieben…“ pflegte eine Freundin auf den Azoren zu sagen. Ja – so ist es wohl.

P.S.: Es regnet übrigens durch bis 17 Uhr. Dann reisst die Wolkendecke auf und es entwickelt sich ein herrlich sonniger Abend, der Lena am morgigen Samstag nochmals eine Extra-Schicht abverlangen wird.

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