5./6. März: Blumige Grüße aus den Dünen…

… oder: Hans macht den Eliot:

Nahaufnahmen von Pflanzlichen Gesellschaften sind eine Herausforderung für jeden Landschaftsfotografen. Die Konzentration auf die kleinen Stilleben am Wegesrand verlangen einen ganz anderen Blick, sowie die Bereitschaft, sich der „normalen“ Umwelt zu enthalten. Der amerikanische Fotograf und Biochemiker Eliot Porter ist mir seit den 1980er Jahren in diesem Genre das größte Vorbild gewesen, und die Stunden des Abtauchens in diese andere Welt zählen stets zu den Sternstunden meines Arbeitsalltags:

Die große Trockenheit dieses Winters ist für die Pflanzenwelt der Dünen eine besondere Herausforderung, wovon allein die Moospolster ein beredtes Zeugnis ablegen, die sich fragmentieren, um die Dürre zu überleben. Der Strandhafer in den Weißdünen mit seinem locker 10 m tief in den Sand gewachsenen Wurzeln wirken dagegen ausgesprochen frisch:

Ich lege große Entfernungen zurück an diesem Morgen. Wieviele Sylter wohl diesen Weg kennen?  Die Urbanisierung geht auch im Lister Raum munter weiter:

… und mancher Überblick verändert sich nachhaltig:

Bei einem Objektivwechsel fällt mir – unbemerkt – ein € 4.000,- – Objektiv aus dem Rucksack, ins Heidekraut. Auf der Rückfahrt bemerke ich das Fehlen bereits, denke aber noch, ich hätte es wohl heute früh nicht eingepackt…  zu Hause werde ich eines Besseren belehrt. Also geht es an zwei Tagen noch mehrmals nach List, bis ich es gestern mittag tatsächlich in dem Heide-Dschungel wiederfinde. Hans im Glück, aber tatsächlich.

 

Kommentar (1)

  1. Karin Lizon

    Moin Hans,

    wie gut, dass dein Equipment wieder komplett ist, so können wir uns weiterhin an der großen Bandbreite deiner fotographischen Arbeit erfreuen !!!

    Danke für die grandiosen Landschaftsaufnahmen.

    Gruss Karin

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