9. Oktober: Abschied vom Engadin

Okay, erst morgen früh ist hier der Abmarsch gen Norden, aber gefühlt beginnt die Seele schon heimwärts zu reisen…

Wir unternehmen, aufgrund der noch strapazierten Knochen und Muskeln vom gestrigen Abstieg, nur eine kleine 7 km – Wanderung durch flaches Gelände Richtung Morteratsch, denn es könnte ja sein, dass…..

Pontresina ist ein wirklich netter Ort, um einen Wanderurlaub zu verbringen. Es ist einfach alles da, was der Tourist gerne hätte (mal abgesehen von einem Tˋshirt mit PONTRESINA – Aufschrift ), das Niveau der Unterkünfte und Geschäfte ist hoch, Ramsch-Läden gibt es überhaupt nicht. Ein nahezu perfektes öffentliches Verkehrsnetz mit Bussen und Bahnen, die für viele Gäste, auch uns, kostenlos sind. Und mehrere große 5 -Sterne Hotels, hier das berühmte Hotel Walther:

Wir laufen die ganze Zeit parallel zu den Bahnschienen des Bernina-Expresses…..:

… bis Morteratsch. Und dort, gleich vom Bahnhof aus, sehen wir ihn dann, den mit 4.049 Metern höchsten Berg des Engadins:

Der Piz Bernina in voller Pracht, inklusive „Biancograt“, die längliche Schneewächte an seiner rechten Schulter…

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… über die seine Spitze zu erreichen ist. Für Wahnsinnige jedenfalls, denn die Wächte läuft derart spitz zu, dass gerade unlängst mal wieder Einer bei dem Versuch der Besteigung abgerutscht und dann 1.000 Meter in die Tiefe gestürzt ist. Wie das da oben aussieht, lässt sich in mehreren Youtube-Videos mit Schaudern bestaunen…

Okay, wir fahren mit dem Zug nach Pontresina zurück, blicken von unserem Balkon auf die Schneegipfel rechts des Piz Berninas…:

… und freuen uns über die Werbebilder aus der touristischen Frühzeit, die eben diesen Waaahnsinns-Blick bereits visualisierten:

Auch Muottas Muragl finden wir wieder:

… und eine schöne Postkarte, die unser gemeinsames Anliegen so überaus treffend beschreibt:

Mein Dank gilt Regula, die mir diesen Einblick in diese ganz andere, vertikale Welt ermöglichte – und mich schwerstens beeindruckt ins Flachland zurückreisen lässt.

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