Was für ein gastfreundlicher Ort! Ich komme bereits um 10:15 Uhr an, nach gut 15 kilometriger Pilgertour, galt es doch, diese Wanderung bei Dauerniesel und -regen möglichst flink zu absolvieren.
Die tausenden Callas links und rechts des Caminhos sehen das – ihrer Natur gemäß – anders: Sie blühen erst so richtig auf bei dieser wunderbaren atlantischen Luftfeuchte…:

… und die allseits ansässigen Moose und Flechten stimmen gerne in diesen Kanon ein, ich höre es förmlich:

Selten wurde ich auf meinen Pilgertouren so einladend in eine Stadt geleitet. Eine mehrere hundert Meter lange Platanenallee, die ‚Avenida dos Plátanos’, gepflanzt 1901, empfängt den Fusspilger am Flussufer der Lima…:

… der dann weitergereicht wird an diese dem starken Regen abholde Folkloregruppe:

… und an die niemals einem Scherz abgeneigten Bewohner Ponte de Limas…:

… die die Pilger hochleben lassen, auf diese nette Art und Weise:

… und noch Hilfestellung leisten für die Weiterreise:

Für mich stehen große Entscheidungen an. Morgen werde ich einer meiner ‚Optionen‘ folgen, und dem historischen Caminho damit den Rücken kehren. Zum ‚warum’ und ‚weshalb’ dann morgen mehr…