Einen phantastischen Blick über den Zürichsee (links) und den Obersee (rechts) erhasche ich beim Anstieg zum fast 1000 Meter hohen Etzelpass. Schön zu erkennen ist der Straßendamm nach Rapperswil, über den auch wichtige Eisenbahnverbindungen laufen, der die beiden Ufer miteinander verbindet. Archäologen konnten jüngst nachweisen, dass es bereits vor 3.500(!) Jahren erste Pfahlbau-Verbindungen an dieser Stelle gab.
Der Holzsteg, den ich um kurz nach 8 Uhr querte, dient seit 25 Jahren den Fussgängern als pittoreske Brücke zwischen „Rappi“ und Pfäffikon (hinten rechts, darüber der Pass):

Und in Pfäffikon beginnt heute morgen mein steiler Anstieg, entweder über hohe Stufen…:

… oder über Stock und Stein und Wurzelgeflecht:

Glücklicherweise ist es recht kühl, und in der Mitte gibt’s einen entspannenden Weg – nahezu in der Waagerechten:

Dieser Wegabschnitt ist auch Teil eines Europäischen Fernwanderweges – mit Heimatanschluss:

Nach erfolgreicher Querung einiger Panzersperren…:

… ist die super unspektakuläre Passstrasse (deshalb ohne Foto) auch erreicht, dafür tut sich nochmals ein weiter Überblick zum nördlicheren Zürichsee auf…:

… während von EINSIEDELN her schon das 12 Uhr – Glockenspiel herüberdröhnt.
Ich befinde mich hier in der „heiligsten“ Ecke der ganzen Schweiz…:

… und erreiche kurze Zeit später das gewaltige, ehrfurchterweckende Kloster Einsiedeln:

Ein kurzer Besuch im Inneren der Kirche…:

… dann suche ich erstmal meine pilgergerechte Unterkunft auf und kühle meine vom heutigen Aufstieg ziemlich malträtierten Füsse am offenen Fenster:
