Dante’s Inferno dürfte nicht viel anders aussehen. So stelle ich es mir jedenfalls vor: Die letzten fetten Regentropfen aus diesen immerhin über acht Kilometer aufragenden Wolkentürmen treffen mich auf meinem Weg durch die Nordwestheide Richtung Strand, und der Rückblick gen Osten gleicht – ohne Abstriche – dem Höllenschlund persönlich.
“Die Himmels-Suppe kocht gleich über“ – dieser Eindruck begleitet mich am Übergang hinterm Haus Kliffende…:

Während es im Westen zwischenzeitlich sogar ganz friedlich aussieht…:

… und im Norden kurzzeitig sogar der blaue Himmel lockt…:

… sehe ich vom Strand aus in südlicher Richtung diese gewaltige Wolkenpyramide über Föhr gen Osten abziehen:

Meine Hoffnung, daß sich die Sonne zwischendurch einmal durch die Wolken kämpfen würde – weshalb ich letztlich hier bin – erfüllt sich für ziemlich genau zwei Minuten. Und mein heutiger Einsatz endet einmal mehr im Laufschritt: Rauf aufs Kliff, um das Drama des rechten Moments im Bild festzuhalten…:

… und dann in gestrecktem Galopp zurück zur Bushaltestelle, um dem nächsten vom Westen heranschießenden Schauer noch so geraaade zu entgegen…
Ihr wisst längst, dass ich solche Einsätze liebe. Kurz, aber von Herzen! Unter der Bedingung, dass sie denn zum Erfolg führen, versteht sich.