Viel Regen am frühen Morgen – eeendlich! Die Natur atmet auf. Erst zum Nachmittag einige zaghafte Aufhellungen. Dazu ein böiger westlicher Wind, der zum Nachmittag auffrischt bis zu sieben Windstärken:

Geeenau – ich bin auf dem Rantum Damm unterwegs und staune am dortigen Hafen über die unterschiedlichen und fotogenen Wolkenfelder: Die von der Sonne beschienenen in mehreren Kilometern Höhe und die dunklen, die in etwa dreihundert Metern über mir hinwegsegeln. Und beide aus unterschiedlichen Richtungen, versteht sich. Kein Wunder, daß die Sonne nur ausgesprochen sporadisch die Segelboote bescheint:

Auf der „Müll-Mole“ rechts neben den Booten sind – von künstlerisch ambitionierten Passanten – aus dem Bauschutt neue Installationen entstanden. Besonders gut gefällt mir dieser Leuchtturm:

Deich und Mole werden bewohnt von den abgebrühtesten Schafen der Insel, die in einem Zustand der touristischen Dauerbelagerung leben (müssen). An guten Tagen lassen sie sich kraueln… Kein Radfahrer, der hier nicht anhält und vor der Gesamt-Idylle sein Handy zückt… und ein/zwei/drei Schafe sollten im Bild doch nicht fehlen…? Dem heutigen Titelmodel reicht mein vorsichtiges Anschleichen schon im Ansatz – also ist sofortiger Abmarsch angesagt:

„Määäääh!“