Abends am Kampener Kliff

Es herbstet gewaltig. Dazu trägt besonders der kalte Nordostwind bei, vormittags neckisch gemischt mit Sprühregen. In den Mittagsstunden kurze Wolkenlücken, die sich jedoch schnell wieder schließen.

Zum späteren Nachmittag lässt der Wind spürbar nach – und es entwickelt sich eine messerscharfe Sicht. Ich radelˋ Richtung Norden, einem großen Flecken blauen Himmels entgegen, die Sonne steht aber bereits zu flach über dem südwestlichen Horizont und schafft es nicht mehr, ihre Strahlen über die Dünen zu schicken.

Also warte ich auf die Dämmerung. Die von der untergegangenen Sonne beleuchteten hohen Cirruswolken sind bereits die Vorboten des Tiefs, das uns morgen einen verregneten Tag bescheren wird:

Trotz der Windstille bricht eine gewaltige Brandung an den Strand. Das Tosen dominiert die scheinbare Stille, die von den Fotos suggeriert wird:

Zum Schluss – es ist bereits recht duster geworden – noch ein Abstecher zum Quermarkenfeuer:

Gute Nacht, Kampen. In Deinem Dunstkreis findet man doch immer ein Motiv! 😅☝️

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