18. März: 144 Kilometer zu Fuß in 8 Tagen…

… sind kein Pappenstiel. Wer von Euch hat solch‘ eine Weitwanderung schon einmal gemacht? Ich staune doch, wie die Strukturen sich so langsam auflösen… jedenfalls könnte ich diese Umfänge auf Dauer nicht halten, soviel steht fest.

Ein besonderes Problem auf dem portugiesischen Caminho sind die vielen groben, extrem holperigen Kopfsteinpflaster. Mir kamen schon im Vorfeld zahlreiche diesbezügliche Berichte zu Ohren, und ich dachte, das könne doch wohl nicht so wild sein… Weitgefehlt! In meinen seit tatsächlich über 1.000 Kilometern bewährten MEINDL- Jakobsweg-Wanderschuhen habe ich mir beide Mittelzehen blau gelaufen. Und die Füße sind derartig strapaziert von dem unebenen, harten Untergrund, daß ich morgens immer zunächst auf Zehenspitzen ins Badezimmer gehe… (Kicher-Emoji). Und das trotz täglich aufgetragener Hirschcrème etc. pp.. Wie gut, dass ich meine guten Wandersandalen dabei habe – die retten mich gerade.

Genug gejammert. Heute vormittag holt mich der Zug pünktlich um 10:50 Uhr in CAMINHA ab:

Nur 10 Minuten später pilger‘ ich vom Bahnhof in VILA NOVA DE CERVEIRA runter an den RIO MINHO – bald quere ich auf meinem Weg die PONTE DE AMIZADE, die Portugal mit Spanien über den Minho verbindet:

Später mehr…

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