20. April: Wo bin ich?

Jeder Kenner Norddeutschlands wird diese Frage SOFORT, also zumindest wie aus der Pistole geschossen, beantworten. Alle anderen müssen sich leider bis morgen (früh?) gedulden. Hängt vom (Foto-)wetter ab…

Ok, wir sind mit dem Zug nach Klanxbüll, dann per Rad auf den direkten Weg Richtung Hoyer… nach wenigen Kilometern erreicht man/frau den nordwestlichsten Grenzübergang Schleswig-Holsteins nach Dänemark, der sich allerdings vernagelt zeigt… diesen Übergang besuchte ich zum ersten Mal als 6-jähriger, desto skurriler empfinde ich das.

Dann eben nicht. Wir radeln auf der Grenzstraße Richtung „Rosenkranz“, auch dort das gleiche Bild, alles vernagelt. Eine dänische Polizeistreife kommt vorbei, grüßt mit „Hej!“, und kontrolliert im Anschluß den „Wildschweinzaun“ gen Westen…

Wir radeln in großem Bogen über Aventoft zum Noldemuseum. Eine neue Ausstellung beschäftigt sich vornehmlich mit dem Graphiker Nolde, aber seine Sonnenblumenbilder gibt es auch zu sehen:

Die Corona-Besucherzählung lässt sich gut überblicken:

Zwei Bilder gefallen mir besonders. Natürlich diese ganz wunderbare Welle…:

… und dieses Motiv, welches eigentlich in Gedichtform die Landschaft zeigt, die wir gerade durchradelt haben:


Im Anschluss darf ein Rundgang durch „Noldes Blumengarten“ nicht fehlen. Dieser zeigt sich noch recht frühlingshaft:

Weiter geht’s über Neukirchen in das  Open-Air „Deichmuseum“, in dem auf einer Karte die Situation dieser Landschaft nach der Sturmflut im Jahre 1362 zu sehen ist. Erst über Jahrhunderte konnten verschiedene Restinseln wieder eingedeicht werden, später wurden diese dann „zusammengedeicht“:

Einfach traumhaft, dieser Ausflug. Sonne pur, kaum Wind und Temperaturen bis 17 Grad… der zum Nachmittag auffrischende Nordwestwind treibt uns im Weiteren nach Niebüll, wo wir auf einer Außenterrasse(!) Kaffee und Kuchen zu uns nehmen dürfen!

Im Anschluß zurück nach Sylt:

 

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