21. Dezember: Im Licht der Wintersonnenwende

Heute früh wurde es eng. Um 5 Uhr lockert es vernehmbar auf, aber von Westen stürmt schon zum frühen Vormittag eine neue Warmfront heran, so dass das Zeitfenster für ein lichtvolles Mitwinterbild eng und enger wird. Mit etwas Glück könnte es hinhauen…

Wie befürchtet, kommt die Front schneller als angekündigt. Mit Hochspeed radelˋ ich noch in der frühen Dämmerung an Klappholttal vorbei, als mich erste Wolkenfetzen bereits überholen. Schiete!

An der Ellenbogen – Mautstelle überlege ich abzubrechen, es zieht sich definitiv zu. Aber ich entscheide nach Bauchgefühl… gut so! An der Ellenbogenspitze angekommen, schmeisse ich nur noch das Rad in den Sand, lege einen 500 Meter – Sprint zurück, und erwische das Sonnenaufgangslicht geraaade noch im rechten Moment. Herrlich! Heute kann nichts mehr schiefgehen! Die Sonne verschwindet hinter dunklem Gewölk und ward für den Rest des Tages nicht mehr gesehen.

Zwischen Westerland und Ellenbogen begegnete ich keinem Menschen, umso überraschter war ich über die Kiter im Königshafen…:

In der Lister Hafenstraße gibt es auf der Rücktour einen kräftigen Kaffee beim Bäcker – zur Belohnung, hoho.

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