21. Mai: Foggy morning am Morsum Kliff

Als ich um 3:40 Uhr den Wetter-Check mache, brandet vom Nachbargrundstück noch Partygetümmel herüber. Und während ich mein Rad belade, höre ich von dort trunkene Diskussionen im dicken Morgennebel… immerhin steht mein Ziel fest: Die Chancen, dem hartnäckigen Seenebel zu entfliehen, sind im äußersten Osten der Insel am Größten… hier eine kuriose Szenerie von unterwegs:

Immerhin kommt an einigen Stellen tatsächlich der blaue Himmel durch:

Was für eine sensationelle Stimmung! Komplette Windstille, und außer dem gewaltigen Gepiepe der Wiesen- und Watvögel herrscht eine derart allumfassende Ruhe, dass ich an einigen Stellen für Minuten stehen bleibe, um den Sound der Landschaft zu inhalieren…

Am Morsum Kliff kommtˋs richtig dicke: Wabernde Nebelschwaden lassen nur Schemen der Szenerie erahnen – wie wunderbar:

Doch die mittlerweile längst aufgegangene Sonne obsiegt. Wie von Geisterhand davongeschoben, ziehen die Schwaden innerhalb von Minuten über das Watt dahin…:

… und gestatten mir gegen 6:30 Uhr den Blick über die gesamte Kliff-Landschaft:

Mittelschwer beseelt kehre ich nach Westerland zurück – ab mittags bin ich eingeladen zu einem Vatertags-Brunch nach Hörnum, das mich den Rest des Tages beanspruchen wird.

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