21. September: Der letzte Sommermorgen…

… präsentiert sich kühl mit größeren Auflockerungen – und ruhig. Erstmals liegt die Temperatur in einstelligem Bereich. Auch das Meer vor Heringsdorf glänzt zwar nur noch mit 15 Grad, fühlt sich aber wärmer an.
Eigentlich ist mein Plan, nach einem ausgiebigem Frühstück einen Villen-Architektur-Rundgang zu starten, frei nach dem Motto: „Hier sieht‘s ja aus wie an der Elbchaussee! Juchhée:

Aber als ich vorm Haus des Kurgastes eine „Bäderarchitektur“-Führungsgruppe vor dem wohl scheußlichsten Ensemble Heringsdorfs starten sehe…:

… kippe ich diesen Plan und konzentriere mich eine Stunde lang auf das eher nicht so postkartige Ortsbild. Dazu zählt auch dieses Fischerboot, das sich bei näherem Hinsehen als reine Fake-Nummer entpuppt..:

… und offenbar nur noch aus touristischen Gründen hier liegt. Die marode Motorwinde oben auf der Düne spricht Bände:

Zwischen den herrschaftlichen Villen finden sich auch durchaus schlichtere Bauweisen. Solche Servicekräfte-Unterkünfte kennen wir auch von Sylt:

Und ich wage die Behauptung, dass die Verdrängung der Einheimischen hier bereits weit fortgeschrittener ist als auf Sylt. Während die Villen ohnehin komplett apartmentisiert sind, leben auch in vielen einfachen Gebäuden keine Dauerwohner mehr:

Und zum Schluss mein Liebling. Dieses schmucke „Tiny House“ der Marke Eigen-Umbau hat doch alles, was das Herz begehrt, oderrr?

 

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