28./29. März: Bin dabei…

Ein/zwei freie Tage in Hamburg können unter Umständen nicht schaden. Der Himmel präsentiert sich grau und durchwachsen, beste Bedingungen für einen Festlands-Trip. Als erstes gehe ich beim Türken in Altona einkaufen, das erinnert sehr an den Markt in Portimao: Zwei Zwiebeln, Koriander, eine Chili, eine Paprika, eine frische Knoblauchknolle, alles andere für die scharfe Algerische Reis-Kichererbsen-/Couscouspfanne habe ich im Hause:

Bevor es richtig los geht, eben noch schnell rüber zum Portugiesen auf einen Vinho. Aaaaaah, ein Redondo ausm Alentejo:

Für den heutigen Tag steht gleich am Morgen ein fünfkilometriger Spaziergang zum “Bread” an, eine neue, nur 6 qm große Bäckerei in Eppendorf, von einem Schweizer Sauerteig-Fan ins Leben gerufen – und schon nach wenigen Monaten zu DEM Hamburger Top-Laden in Sachen Bestes Weizenbrot avanciert.

Auf dem Spaziergang passiere ich einen meiner Lieblings-Plätze in Hamburg, die „Nette Palette“, in Corona-Zeiten geboren:

Desweiteren führt mich mein Weg an der ehemaligen Holstenbrauerei vorbei, die partiell anmutet wie Kiew nach einem Raketenangriff. Das riesige Areal wird – bis auf die denkmalgeschützte Bausubstanz – etappenweise „abgetragen“, und noch im Laufe dieses Jahres wird hier mit dem Bau eines neuen Stadtquartiers begonnen:

Um kurz vor 10 Uhr erreiche ich das Bread, um 10:10 Uhr kommt ein Lieferwagen, die noch backwarmen Brotlaibe werden in wenigen Körben in den Miniladen getragen – und ich lange innerhalb von Sekunden zu! Boaaah, der Duft! Und sooo knusprig! In der ersten Lieferung sind nur drei der eigentlich vier Sorten mitgekommen, die nehme ich wie sie sind, bevor es ein anderer tut. Danach sofort nach Hause damit, und mit salziger Butter und dünnem Schweizer Emmentaler serviert, köööstlich:

Alles Nähere zu Bread unter www.geheimtipphamburg.de

 

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