6. Januar: Sylt im (gaaanz besonderen…) Licht

Zum Nachmittag schaue ich mich noch einmal am Strand vor Westerland um. Ein brillanter Sylt-Tag geht zu Ende, mit Lichtnuancen, die man/frau nur mit Mühe glauben möchte…

Sehr früh am Morgen beginnt das Showprogramm im Sylter Süden. Das windige Wetter der letzten Tage hat an der Odde tabula rasa gemacht. Heute früh herrscht Windstille, und der blanke, unberührte  Sand ist doch wohl der Kracher:


Da stehe ich also im Halbdunkel und geniesse die Stimmung, so ganz allein mit mir unterm Universum, als mich ein junger Mann von hinten anspricht. Ich hasse es, bei der Arbeit angesprochen zu werden, von hinten im Halbdunkel schon gar nicht und sowieso, und in diesem meditativen Großmoment noch viel weniger. Ob ich noch lange hier stehen würde, fragt er. Das bejahe ich, ausgesprochen ultrakurz. Er hätte eine Drohne dabei, entgegnet er, und außerdem eine Genehmigung. *Nerv!* Und? Erkundige ich mich. Er: Ob ich woanders hingehen könnte, es dürften keine Menschen mit aufs Bild. In diesem Moment platzt mir der Kragen. Den Rest der Konversation möchte ich Euch ersparen… mir reicht’s für diesen Morgen, beim Weggehen über mir diese aggressiv surrende Kack-Drohne, die mir gerade den Morgen versemmelt. Aber meine Bilder sind im Kasten, das ist die Hauptsache.

Nachmittags am Weststrand. Ich habe mich wieder beruhigt und fotografiere auslaufende Wellen, Licht und Wolken sind perfekt dafür:

Super „Nasse Füße – Brandung“ übrigens:

… und als sich die Sonne hinter die horizontnahen Wolken schiebt, noch ein letztes Lichtspiel – für mich, nehme ich mal an. Jedenfalls hätte ich’s mir gestern und heute verdient:

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