7. Mai: Boah, watt für ein Strand!

Ich habe mal wieder die Insel verlassen, um auf einer anderen Insel meine neuen Wanderschuhe auf einer Langstrecke (25 km) zu testen…:

 

… und erwische einen Waaahnsinns-Tag. Sonnenschein pur, die erste Tageshälfte fast windstill, enorme Sonneneinstrahlung. Nach meiner Ankunft (per Fähre) wandere ich zunächst eine Stunde auf einem mittelalterlich anmutenden Deich entlang…:

… bis ich einen Strand von ungeheuren Ausmaßen vor mir ausgebreitet sehe…:

… und ich benötige tatsächlich weitere 45 Minuten flotten Schrittes, den zur morgendlichen Niedrigwasserzeit fast vier Kilometer breiten Strand bis zur Wasserlinie zu queren:

Tja, da stellt sich die Frage: „Wo bin ich?“ Zur Hilfe noch einige weitere Impressionen:

Hier der Strand in Blickrichtung Norden. Die Dünenketten in etwa 4 – 5 Kilometern Entfernung schweben in einer Fatamorgana…:

Menschen sehe ich nur in größerer Entfernung. Hier wird telefoniert…:

… und hier sehe ich Reiter vor der „Autosperre“, die den geschützten Teil des Nationalparks abgrenzt.
Was für eine herrliche Ruhe! Nur das Tirilir der Seevogelwelt… Und sooo viele Zwergseeschwalben, Regenpfeifer etc. pp. habe ich seit Jahren nicht gesehen:

Radfahren geht auch – jedenfalls in den Bereichen, in denen der Sand fest genug ist. Im Hintergrund ist übrigens das gar nicht so ferne Festland zu sehen, mit einem blühenden Rapsfeld und einem Kirchturm:

Und dann gibt’s da noch die Spezies der Hundebesitzer. Hier herrscht Leinenpflicht, und wer seinen Bello am Strand und in den Dünen nicht anleint, wird verknackt. Im Gegensatz zu den Verhältnissen auf Sylt:

Die Sonne brät enorm. Zum Nachmittag dreht der bislang kaum wahrnehmbare Wind auf Nordwest und bringt eine angenehme Kühlung:

Auf dem Rückweg durchquere ich ein Dünengebiet auf einem Reiterweg…:

… und beobachte am Fährhafen die Arbeiten an einem Fischkutter…:

Achtung: Gemäß meiner Veranlagung ist dieses Werft-Bild zwar kein Fake, aber es beinhaltet – hihi – eine kleine Finte…

P.S.: Eigentlich hatte ich eine Wanderung vom Fährhafen bis zu einem anderen Insel-Ort weiter nördlich geplant, aber die Entfernung entpuppte sich als größer als erwartet, und da die letzte Fähre bereits um 18:30 Uhr fährt, war mir das zu heikel. Dafür gab’s dann diese Rundtour…

Kommentare (2)

  1. Tina & Tom aus Lörrach

    Moin – na das ist doch Rømø…
    da verwirrt auch der Kutter aus Pelworm nicht 😉

    • Hans Jessel

      Boah, das ging ja schnell. Da müssen die Sylt- und Inselkenner aus dem tiefen Südwesten schon wieder eingreifen, bevor die insulare Leserschaft überhaupt erst aufgestanden ist. 😉

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