Glücklicherweise entscheide ich mich noch am gestrigen Abend, dieser Pilgertour eine klare Wende zu geben. Das erspart mir eine durchgegrübelte Nacht. Nachdem Loreen die Nachricht geschickt hat, dass der „Hinterland-Caminho“ auf der kommenden Etappe zur Schlammschlacht wird, und das mit eindrücklichen Fotos untermauert, erinnere ich mich, dass auch mein Reiseführer warnt, diese Strecke bei Dauerregen zu laufen. Zumal es steile Passagen gibt, die dann superrutschig werden – und damit tatsächlich gefährlich.
Also luscher‘ ich mal in meine OMIO-App hinein, ob es einen ÖPNV zurück zur Küste gibt. Den gibt’s! Also buche ich kurzentschlossen einen Platz im Bus, der um 9:40 Uhr nach VIANA DO CASTELO fährt:

Gute Entscheidung! Es läuft auch alles wie am Schnürchen, und die Sonne scheint bereits, als ich über die Ponte Richtung Busbahnhof eile:

Gute anderthalb Stunden geniesse ich die sonnige Sonntagmorgen-Stimmung in Viana do Castelo…:

… trinke ein Café com leite, fotografiere etwas herum…:

… bevor ich den pittoresken Ort verlasse und den Ort durch gelbblühende Felder verlasse:

Nun folgen gute 10 Kilometer herrlichster Küstenlandschaft,…:

… wobei mir ein frischer Nordwind mit Beaufort 6 direkt ins Gesicht bläst. Und dieser Wind weht hier augenscheinlich häufiger…:

Und deshalb auch die vielen (ehemaligen) Windmühlen, an denen ich vorbeimarschiere:

Eine hübscher als die andere:

… und diese hier wollte ich am liebsten mitnehmen. Hach, das wäre eine Behausung für mich!:

Geht später weiter…