21. April: Frohe Ostern!

Nach viiieeelen Tagen mit einer höchst unfotogenen Blauer-Himmel-Ostwind-Wetterlage bin ich am frühen Ostersonntag endlich einmal wieder unterwegs.

In den Tinnumer Wiesen empfängt mich frostiger Bodennebel:

Nur eben schnell 2 – 3 Fotos. Muss wieder los, weil herrlich klare Sicht endlich…

Muss auch noch berichten von der Demonstration gestern! Hinter dem Wenningstedter Denghoog sieht man/frau linkerhand ein Haus. Dieses wird abgerissen, und durch einen gigantischen Neubau ersetzt, der sich insbesondere durch ein Grundstück-füllendes Kellergeschoss auszeichnet. Dafür sind umfangreiche Ramm-Arbeiten nötig, die das 5.000 Jahre alte Megalithgrab zum Einsturz bringen können:

Da wird der Friese zickig! Die Sölring Foriining hat zum Protestmarsch aufgerufen, und ca. 450 Insulaner sind gekommen:

Der Marsch geht durch Wenningstedt…

… bis auf die Promenade…

… incl. Abschlusskundgebung dortselbst. Super Aktion! Ein Bravo den Veranstaltern…

Kommentare (2)

  1. Jaaa !! es war eine gute und wichtige Veranstaltung und es bleibt zu hoffen, dass bei weiteren geplanten Aktionen die Beteiligung von Syltern und Gästen so hoch bleibt und dass die zuständigen Behörden aufwachen und nicht erst eingreifen, wenn der Denghoog bereits beschädigt wurde.

  2. Hannelore Schwahn

    Es wird Zeit dass Sylt wieder den Sylter gehört und nicht den Interessen von Residenten und Touristen.
    Sylt ist ein Kleinod und benötigt besonderen Schutz, was nur von der einheimischen, engagierten Bevölkerung leistbar ist.
    Im Oktober 2017 war ich zum ersten Mal auf Sylt, verließ die Insel mit einem Meniskusriss u.v.m. 2018 durfte ich in der Asklepius Klinik eine Reha erleben. Viel Sport am Strand und viele Anwendungen machten mich so fit, dass ich von der Nordseeklinik bis zur Buhne 16 und zurück am Strand laufen konnte.
    Ich habe „die Insel“ kennen und lieben gelernt.
    Für die Insel wünsche ich mir weiter hellwache und aktive Sylter wie Silke von Bremen und Hans Jessel.
    Die Klimaveränderung nimmt Einfluss an der Insel, dem wir kaum noch entgegenwirken können. Aber persönliche Profitgier einiger Weniger sollte Einhalt geboten werden.

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