5. März: Die GROSSE WEISSE WOLKE

Wie heisst doch gleich die Insel, benannt nach der GROSSEN WEISSEN WOLKE? Amrum, richtig! Dies war ein Witz für alle Neuseeland-Freunde… mich begleitet diese Wurst-Wolke jedenfalls ein gutes Stück meines Weges über den Kniepsand und sorgt durch ihre ruhige Präsenz für gute Fotos!

Der Blick von der Norddorfer Aussichtsdüne „A Siatler“ ist großartig. Hinten links Sylt, rechts die Amrumer Odde:

Noch gewaltiger der Blick nach Westen. Die Breite der Dünenlandschaft ist überwältigend. Aufgrund Ihrer Unberührtheit sehe (und höre!) ich hunderte von Vögeln, die sich in den Dünen aufhalten. Von Austernfischern über Kiebitze und Möwen bis hin zu zahlreichen Graugänsen zwitschert und trompetet alles durcheinander. Ich bleibe nach Sonnenaufgang eine gute halbe Stunde auf diesem über 30 Meter hohen Aussichtspunkt, um diese Naturidylle zu geniessen. Selbst das Meer ist in zwei Kilometer Entfernung noch zu hören. Dazu der kühle Duft des Morgens. Sehr überzeugend, Amrum!

Vormittag geht’s nach NEBEL, das Keitum von Amrum. Dort erlebe ich Nebel über Nebel, denn urplötzlich verschattet sich der blaue Himmel, und Seenebel bricht vom Watt herein. Tolle Nummer, Nebel!

In Nebel frühlingt es sichtlich:

Auf dem Rückweg Richtung Norddorf ebenfalls jede Menge Vogelgeschrei. Ich höre Silbermöwen, Sandregenpfeifer, Austernfischer, Brandgänse… nur die Seeschwalben fehlen noch!

Zwischen den seeseitigen Randdünen und der östlich anschließenden kompakten Dünenlandschaft gibt es zahlreiche Feuchtgebiete und Salzwiesen, wahre Paradiese für die Seevogelwelt. Anschließend öffnet sich der weite Strand wieder, und die Grosse Weiße Wolke schwirrt da gerade Richtung Sylt ab…

Der Wind ist zum späten Vormittag auf Ost umgesprungen. Vorboten des Tiefs, das morgen auch über Amrum ziehen wird. Sieht bösˋ nach Regen aus.

 

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