4. Juli: Hans macht den Train-Spotter

Es regnet den ganzen Tag. Zum Abend gehe ich zum Bahnhof – Abreisewetter. An Gleis 1 ein neuer Zug, der heute abend zu seinem ersten Einsatz startet. RDC (der amerikanische Betreiber des „Blauen Autozuges“…) hat eine Nachtzugverbindung nach … SALZBURG initiiert, und heute ist Jungfernfahrt.
Trainspotter-Kollegen sind eine gute halbe Stunde vor der Abfahrt schon in größerer Zahl anwesend als Fahrgäste:

Die Besonderheit dieses Zuges zu Coronazeiten: Man bucht ein komplettes Abteil für 6 Personen ab ca. € 300,-, und kann selbst entscheiden, wieviele Leute letztlich mitkommen. Niedliches Accessoire in jedem Abteil: Ein Fläschchen Desinfektionsmittel:

Die Waggons sind von der DB gekauft, typische 70er Jahre „Couchettes“ – als Interrailer konnte man sich die nie leisten, dabei hätte man sich sooo gerne mal ausgestreckt des Nachts:

Hier die Route. Salzburg wird gegen 11:30 Uhr erreicht:

Nettes Feature: Der Zuglauf wird am Dachansatz der Waggons angezeigt:

Schöne Fernzugstimmung am Westerländer Bahnhof, das hat es lange nicht mehr gegeben. Von RDC hört man, dass die Buchungslage großartig sei – kein Wunder bei der Möglichkeit, sich z. B. mit Familie oder Freunden für wenig Geld in Corona-sicherer Abschirmung in die Alpen oder an die See kutschieren zu lassen:

 

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