13. November: Irgendwo in Lyon…

… zu nächtlicher Stunde. „S‘il vous plaît, où est la Place des Jacobines?“

Dieser typischen Lyoner Straßenszene geht ein feuchtfröhlicher Abend voraus. Irgendwann öffnet jeder mal seine erste Weinflasche. Dieses sollte – s’il vous plaît – unter kundiger Anleitung geschehen…:

Foto: C. v. Bremen

Ich erinnere mich in der Situation, wie ich „meine“ erste Flasche für meinen Vater öffnen durfte… das ging beileibe nicht so zügig, hat aber geklappt!

Aber fangen wir mal von vorne an. Nach einem kräftigenden Frühstück…:

… ist zunächst ein Gang über den Markt angesagt. Ich besorge für den Abend un douzaine des huitres und einen passenden Wein dazu. Bzw. zwei Weine…

Dann suche ich den Aufstieg zum Fourvière, dem Lyoner Hausberg. Dieses Treppenviertel in „Vieux Lyon“ ist ganz erstaunlich versteckt, und ich renne mehrmals am Einstieg vorbei:

Was folgt, sind ca. 500 steil ansteigende Stufen… da freut man sich, bei der Quiche Lorraine zum Frühstück nicht geknausert zu haben.

Einige sich anschließende Straßen-Serpentinen weiter erreiche ich den Aussichtspunkt :

Ok, hat sich gelohnt. Wo ich schon mal hier bin, pilger‘ ich auch noch schnell zum römischen Amphitheater rüber. Jeder kennt Lugdunum (= Lyon) aus der einschlägigen Asterix und Obelix – Literatur:

Erstaunlich, diese Anlagen, die es so oder zumindest sehr ähnlich in zahlreichen Ländern rund ums Mittelmeer gibt.

Zurück in die Gegenwart. Irgendwo an einer Hauswand sehe ich dieses Signet mit starkem Banksy – Verdacht:


Darauf eine Tarte au citron und einen kräftigen Café au Lait:

… und einen gepflegten Mittagsschlaf.

Zum späteren Nachmittag starte ich dann zu einer längeren Wanderung in den Vorort La Mulatière, immer am Ufer der Saône entlang:

Falls mal jemand günstig unterkommen möchte in Lyon: Dieser Kahn bietet ÜF an…:

Es dämmert längst, als ich am „Musée des Confluences“ vorbeilaufe, das direkt am Zusammenfluss von Rhone und Saône liegt:

Kurz darauf erreiche ich La Mulatière, und ein lustiger Abend beginnt – mit einem Gläschen Schampus und Thunfisch auf baskische Art, mit Frühlingszwiebeln, Kartoffeln und einer hausgefertigten Knoblauchsoße…:

Den Rest kennt Ihr…

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